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Farbkreis
Durch das eintreffen des Lichts in einer bestimmten Wellenlänge auf die Netzhaut und die Veranlassung einer speziellen Sinneszelle zu einer Nervenerregung, die zum Gehirn weitergeleitet wird, die dort als Farbe ins Bewusstseins von uns Menschen tritt, ist die Farbe eine Sinnesempfindung und keine physikalische Eigenschaft eines Gegenstandes. Die Farbe ist als nicht auf das gesehene Objekt lokalisiert, sondern auf dessen Abbild, dass es in unserem Gehirn repräsentiert. Es ist jedoch ungeklärt, wie es möglich ist, dass die Farbe in unserem Gehirn entsteht.
Die Wahrnehmung der Farbe für uns Menschen erfolgt durch die Rezeptoren, die sich in unserer Netzhaut befinden. Es gibt hier zwei Grundtypen: Die Stäbchen, die verantwortlich für das Unterscheid von Hell/Dunkel-Kontrasten sind und die Zapfen, die der Wahrnehmung der Farbe dienen. Die Zapfen sind ausgeprägt auf die Spektralbereiche Rot, Grün und Blau. Der Spektralbereich rot besitzt eine Nebenempfindlichkeit, die auch den violetten wiedergibt. Deswegen erscheint uns rotes und violettes Licht auch ähnlich. Manche Menschen haben nur zwei Zapfen und sind rot-grün-blind. Wenn Sie nur einen oder gar keine Zapfen haben, dann sind Sie farbenblind und können nur von hell und dunkel unterscheiden, d. h. sie benutzen nur Ihre Stäbchen zum Wahrnehmen von Dingen. In der Rubrik Farbkreis von Johannes Itten. In der Kategorie Psychologie erfahren Sie alles über die Farbpsychologie. Und in der Rubrik Farbmischung erfahren Sie alles über die Additive und die Subtraktive Farbmischung. |
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