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Dateiformate



EPS
EPS – Encapsulated Postscript-Datei ist eine Grafikdatei, die besondere Anforderungen für das Einbinden in ein Dokument ermöglicht. Sie enthält Rastergrafik-, Seperations- und Objektdaten aber auch Schriften können eingebettet sein.

Gif
Graphics Interchange Format heißt aus dem englischen übersetzt "Grafikaustausch-Format"
Es besitzt eine gut verlustfreie Komprimierung für Bilder mit geringe Farbtiefe und wurde früher GIF (Graphics Interchange File Format) genannt. Das Gif-Format wurde zwar nicht für Animationen extra entwickelt, ist aber heute durch diese Eigenschaft bekannt. Da man mit dem GIF-Format mehrere Einzelbilder speichern kann, ist es möglich Animationen damit abzuspeichern. Die Bilder werden nicht nebeneinander sondern nacheinander vom Browser abgespielt. Erstmal war dadurch auch das Abspielen kleiner filmähnlicher Dateien möglich. Diese Einzelbilder können sich entweder ständig wiederholen oder einen Durchlauf machen und dann beim letzten Bild stehen bleiben. Mann kann in einem GIF-Format einen Farbeintrag in der Farbpalette transparent festlegen, wodurch der Eindruck erweckt wird, dass das Bild nicht rechteckig ist. Halbtransparenzen wie beim PNG-Format sind aber nicht möglich. Beim GIF-Format kann ein Pixel entweder nur voll sichtbar oder komplett transparent sein.

Da das Internet früher einen wesentlich langsameren Standard aufwies und es extrem lang dauerte, bis sich ein Bild zeigte, hat man die Möglichkeit der Interlace-Darstellung eingebaut. Bei dieser Darstellung durchläuft der Aufbau eines Bildes im Internet 3 Phasen. In der ersten Phase wird das Bild sehr pixelig dargestellt, in der zweiten Phase schon etwas deutlicher und in der dritten Phase ist das vollständige Bild in seiner tatsächlichen Qualität zu sehen. So hat ein Internetuser mit einer sehr langsamen Verbindung die Möglichkeit, wenigsten grob zu sehen, um welches Bild es sich handelt.

Trotz das es für das GIF-Format bereits einen gewissen Ersatz, das PNG-Format, gibt, konnte es das GIF bisher nicht verdrängen, weil das GIF-Format immer noch den Vorteil hat, dass mit ihm Animationen dargestellt werden können. Man kann das GIF-Format jedoch schon als technisch veraltet ansehen, da es für Internetpräsenzen schon bessere Darstellungsmöglichkeiten, die mit Adobe-Flash erzeugt werden, gibt. Damit können neben Grafiken und Fotos auch Animationen und Filme mit Ton dargestellt werden, die allerdings nur mit dem Flash-Player verfügbar sind, welcher aber kostenlos zum Download angeboten wird.

Allerdings werden GIF-Bilder aber besonders noch für Banner und kleinere Bilder erzeugt und im Internet verwendet.

JPEG
JPEG – Joint Photographic Experts Group heißt aus dem englischen übersetzt "Verbindung der Fotografieexperten"
JPEG kurz JPG ist ein Verfahren zur verlustbehafteten Kompression von digitalen Bildern und das am weitesten verbreitete Bildformat für Fotos. Die Bildgröße von JPEG-Dateien ist auf 65.535 mal 65.535 Pixel beschränkt, was aber in der Praxis mehr als ausreichend ist. JPEG ist nicht sehr gut geeignet für:

  • digitale Strichzeichnungen wie z. B. Vektorgrafiken
  • Schwarz-Weiß-Bilder
  • gerasterte Bilder für den Zeitungsdruck
Wenn Sie das JPEG Bild in einer höheren Qualität abspeichern, erhöht dies einzig und allein die Dateigröße, kann aber leider dadurch die Qualität des Bildes nicht verbessern.

Das JPEG-Format ist für den Profibereich eher ungeeignet, weil es eben sehr verlustbehaftet ist. Für die Profis sind andere Dateiformate wie TIFF, BMP, TGA oder PNG besser geeignet, weil diese verlustfrei komprimieren. Allerdings haben diese auch einen deutlich höheren Speicherbedarf.

PNG
PNG – Portable Network Graphics heißt aus dem englischen übersetzt "portierbare Netzwerkgrafiken"
Daten können mit diesem Format verlustfrei abgespeichert werden. PNG ist der Nachfolger des etwas älteren Dateiformats GIF, das bis zum Jahr 2004 mit Patentforderungen belastet war.

Mit PNG ist es möglich Pixel aus einer Farbpalette mit bis zu 256 Einträgen zu verarbeiten. Sie können Transparentinformationen enthalten.

Mit dem GIF-Format lassen sich Animationen darstellen, die mit dem PNG-Format nicht mehr möglich sind. Dafür gibt es das Dateiformat MNG, welches jedoch kaum unterstützt wird. Man kann es nicht als TIFF-Ersatz benutzen, weil es nicht möglich ist, das CMYK-Farbmodell zu unterstützen.

Es unterstützt aber Echtfarben und echte Transparenz, Helligkeits- und Farbkorrekturmechenismen, komprimiert verlustfrei, unterliegt einem festen Standard und ist erweiterbar und ermöglicht das Abspeichern zusätzlicher Informationen in der Grafikdatei, wie zum Beispiel Urheberhinweise usw.

TIFF
TIFF – Tagged Image File Format kurz auch TIF ist ein Dateiformat zur Bilddatenspeicherung.
Es kennt verschiedene Algorithmen und Farbräume zur Kompression von Daten. Es unterstützt verlustfreie, aber auch verlustbehaftete Kompressionsverfahren. Neben PDF und EPS ist es ein wichtiges Format in der Aufbereitung von Druckvorstufen für Verlage und Druckereien, es das CMYK-Farbmodell unterstützt. Im World Wide Web wird dieses Format benutzt, um Anwender wie Verlagen, hoch auflösende Bilder in verlustfreier, druckfähiger Qualität zur Verfügung zu stellen. Dass die Dateien wesentlich größer sind als im Format des JPEG wird hierbei in Kauf genommen. Das TIFF-Format ist Standard für Bilder mit hoher Qualität.

 
 
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